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Sonntag, 05 September 2010
 
 
Höchster Saisonsieg zum Abschluss der Hauptrunde Drucken E-Mail
Geschrieben von RSC-Rollis Zwickau e.V.   
Sonntag, 07 März 2010
logo_dolphins_150.pngDer RSC Rollis Zwickau hat im letzten Spiel der Hauptrunde gegen die Trier Dolphins beim 105:32 (20:9/ 44:16/ 77:28) den höchsten Sieg der Saison eingefahren. Souverän beherrschte der amtierende Meister den derzeitigen Achten der Tabelle, der durch den krankheitsbedingten Ausfall seines Topscorers Dirk Passiwan geschwächt auffuhr. Wie schon im Hinspiel in der Scheffelbergsporthalle durchbrach der RSC die 100-Punkte-Marke. Den Treffer zum 101:32 in der vorletzten Spielminute erzielte Mannschaftskapitän Günther Mayer.

Schon nach 120 Sekunden lagen die Gäste aus Zwickau mit 8:0 in Führung. Erst in der fünften Minute gelang den Dolphins durch Sascha Gergele ihr erster Korberfolg. Stoppen ließen sich die Sachsen dadurch aber nicht. Kontinuierlich baute Piotr Luszynskis Team seinen Vorsprung über die Stationen 10:4, 19:7 und 40:11 aus. Ins Rampenlicht spielte sich dabei einmal mehr ein herausragender Mateusz Filipski. Mit 39 Punkten in der gesamten Partie sollte der 21-Jährige am Ende auch eine persönliche Saisonbestmarke aufstellen.
 

Derweil keimte beim Halbzeitstand von 44:16 im RSC-Lager bereits Hoffnung auf ein dreistelliges Ergebnis auf. Das sichere Polster gab Zwickau wie auch in der vergangenen Woche Gelegenheit, einige taktische Varianten zu testen. „In der Offense ist es uns gelungen sehr vielseitig zu agieren. Außerdem haben wir in diesem Spiel nachgewiesen, dass wir mit kleinen Ausnahmen in der Defense sicher stehen“, bewertet Co-Trainerin Manuela Krause das Spiel als gelungenen Generaltest vor der Euroleague. 

Auch in der zweiten Hälfte der Partie kam das Heimteam kaum dazu, einen Angriff erfolgreich abzuschließen. Der druckvollen Verteidigung des RSC konnten die Moselstädter selten etwas entgegensetzen. Vielfach ertönte die 24-Sekunden-Uhr, bevor ein Trierer Spieler zum Korbwurf ansetzen konnte.  Dagegen brachten die Muldestädter ihre Angriffsaktionen meist souverän zum Abschluss. Kapitän Günther Mayer war es letztlich vorbehalten, in der vorletzten Spielminute mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf zum 101:32 die Punktausbeute seiner Mannschaft dreistellig zu machen. Mateusz Filipski und Rainer Müller rundeten den erfolgreichen Auftritt zum Endstand von 105:32 ab. Neben Topscorer Filipski trugen sich erneut alle RSC-Spieler in die Schützenliste ein, darunter Rostislav Pohlmann, Piotr Luszynski und Günther Mayer mit zweistelligen Werten. Erfolgreichste Werfer auf Trierer Seite waren Sebastian Quare (14) und Gift Mooketsi (10).   

Die bangen Blicke des Gastgebers richten sich derweil weniger auf die einkalkulierte Niederlage gegen den deutschen Meister, sondern vielmehr auf den Kölner Sieg bei den Mainhatten Skywheelers. Damit haben sich die 99ers im Abstiegskampf noch ein Endspiel beschert, die Dolphins bleiben dagegen zum Zuschauen verdammt. In der Nachholpartie am kommenden Sonntag zwischen dem USC München, auf den Zwickau im Play-off-Halbfinale treffen wird, und den Köln 99ers entscheidet sich dann endgültig, wer neben Osnabrück das deutsche Oberhaus in Richtung zweite Liga verlassen muss.
  

Punkteverteilung 

Zwickau: Mateusz Filipski (39/ 1 Dreier), Rostislav Pohlmann (15/ 1), Piotr Luszynski (15/ 1), Günther Mayer (12), Rainer Müller (7/ 1), Mehmet Hayirli (6), Marcin Balcerowski (5/ 1), Matthias Heimbach (4), Frank Oehme (2) 

Trier: Sebastian Quare (14), Gift Mooketsi (10), Sascha Gergele (6), Viktor Hammerschmidt (2), Peter Müller, Peter Schwickert, Dirk Schmitz, Florian Ewertz, Edwin Klein, Frank Doesken
 
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