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Donnerstag, 09 September 2010
 
 
Kantersieg über Tabellennachbarn - RSC-Rollis sichert sich endgültig Rang zwei in der Hauptrunde Drucken E-Mail
Geschrieben von RSC-Rollis Zwickau e.V.   
Sonntag, 21 Februar 2010
dsc_2666.jpgDas Duell des Tabellenzweiten gegen den Drittplatzierten in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga endete mit einem Kantersieg des deutschen Meisters. Mit 77:28 (21:6/ 36:15/ 53:21) fertigte der RSC-Rollis Zwickau den USC München in dessen eigener Halle ab. Damit sicherten sich die Sachsen endgültig den zweiten Platz in der Hauptrunde. Im Rückspiel des Play-off-Halbfinales genießt der RSC nun Heimrecht. Topscorer einer nie gefährdeten Partie war Mateusz Filipski mit 31 Punkten.

Auf Seiten der Bayern fehlten Coach Manfred Mikschy mit Johanna Welin und Ulrich Schmölz gleich zwei wichtige Lowpointer. Zudem kam ein angeschlagener Benjamin Ryklin nicht zum Einsatz. Auch Zwickaus Headcoach Piotr Luszynski musste auf den nach wie vor erkrankten Marcin Balcerowski verzichten. Doch auch ohne den polnischen Forward lieferte dessen Team eine souveräne Vorstellung ab. Trotz Rotation verzeichnete der Kader von Piotr Luszynski zu keiner Zeit einen Bruch in seinem Spiel.


dsc_2432_kopie.jpgDie deutliche Überlegenheit des RSC offenbarte sich bereits zu Beginn der Begegnung. Im ersten Viertel gelang den Münchnern nach dem 3:8 durch Ben Döring sieben Minuten lang kein Korberfolg. Diese Phase nutzten die Westsachsen eiskalt aus und zogen auf 21:3 davon. Erst Münchens Kapitän Markus Haberkorn, der mit 14 Punkten die meisten Zähler für den USC bei steuerte, beendete mit einem verwandelten Dreier die korblose Phase für sein Team.


Doch auch im folgenden Viertel ließen die Rollis des RSC ihren Gegner kaum einen
Angriff erfolgreich abschließen. Ausschlaggebend für diese überzeugende Abwehrleistung war eine kompakt agierende Defense, gegen die die Münchner kein geeignetes Mittel fanden. Sowohl an der Zwickauer Zonenverteidigung als auch an der Ganzfeldpresse des Meisters rieben sich die Münchner Spieler auf. „ An der Defense haben wir in den letzten Wochen sehr intensiv gearbeitet und dies in der heutigen Begegnung intelligent und aggressiv umgesetzt“, resümierte ein zufriedener Spielertrainer Piotr Luszynski nach dem Spiel.

Magere 15 Zähler zur Halbzeit auf Münchner Seite waren das Resultat der starken Zwickauer Verteidigung. „Sicher musste München mit Ulrich Schmölz und Johanna Welin auf zwei Leistungsträger verzichten, doch unabhängig davon haben wir unsere taktische Marschroute mit wenigen Abstrichen gefunden und umgesetzt“, ordnete Luszynski den deutlichen Sieg seiner Schützlinge ein.


Auch in der zweiten Hälfte sollte sich das hohe Tempo des RSC fortsetzen. Mit 6:17 und 7:24 endeten auch die Viertel Nummer drei und vier klar zugunsten der Muldestädter. Maßgeblichen Anteil an der hohen Korbausbeute hatte Topscorer Mateusz Filipski, der bei seinen 31 Punkten immer wieder von der Vorarbeit seiner Kollegen profitierte. Auch Rückkehrer Frank Oehme wusste erneut mit einer starken Darbietung zu gefallen und reihte sich nahtlos in die geschlossene Mannschaftsleistung des Meisters ein.

Auf den deutschen Rekordmeister aus München trifft der RSC unter Umständen im Play-off-Halbfinale wieder, vorausgesetzt, der Tabellendritte hält seinen Platz bis dahin. Vorentscheidend dafür wird in der kommenden Woche das Duell des USC gegen die Mainhatten Skywheelers sein. Die Mannschaft um Günther Mayer richtet ihren Blick in den kommenden Begegnungen derweil auf die nationalen und internationalen Herausforderungen der Saison aus.
 

Punkteverteilung RSC-Rollis Zwickau:


Mateusz Filipski (31), Rostislav Pohlmann (18), Piotr Luszynski (16), Günther Mayer (4),
Matthias Heimbach (4), Frank Oehme (2), Mehmet Hayirli (2), Rainer Müller

Punkteverteilung USC München:
 

Markus Haberkorn (14), Sebastian Magenheim (6), Ben Döring (3), Stefan Markus (2),

Sercan Ismail (3), Markus Grubenmüller, Florian Fischer

 
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